Absturzsicherung und Schutz auf Ihrer Baustelle

Absturz ist die häufigste Ursache für schwere Unfälle am Bau – und fast immer war die Sicherung entweder gar nicht da oder nicht richtig gebaut. Wir stellen die Absturzsicherung, die eine Baustelle wirklich sicher macht: Seitenschutz, temporäre Schutzgeländer, Dachrandsicherung, Fanglagen und Schutznetze. SUVA-konform gebaut, kurzfristig verfügbar.

2 m

Absturzsicherung · Solothurn & Region

Plan Zeiger entlang der Kante: Seitenschutz zeigen Die Zeichnung fährt die Dachkante ab

Kollektiv zuerst Sichern ab 2 m

Normgerechter Seitenschutz an einem Fassadengerüst
Detail: dreiteiliger Seitenschutz mit Geländerholm, Zwischenholm und Bordbrett

Absturzsicherung für jede Kante

Was wir stellen

Jede Absturzkante verlangt eine andere Lösung – von der Fassade über den Rohbau bis zum Flachdach. Diese fünf Bereiche decken wir ab.

  • Seitenschutz am Gerüst

    Geländerholm, Zwischenholm, Bordbrett – der dreiteilige Standard an jedem Arbeitsgerüst. Er wirkt nur lückenlos: Wir bauen ihn durchgehend und zeigen bei der Übergabe, wo Öffnungen zulässig sind und wie sie wieder geschlossen werden.

  • Temporäre Schutzgeländer im Rohbau

    Deckenränder, Treppenläufe, Liftschächte, Balkone ohne Geländer: Wir spannen Schutzgeländer in die Betondecke ein – schnell montiert, stabil, ohne dass die Decke Schaden nimmt. Sie bleiben stehen, bis das definitive Geländer kommt.

  • Dachrandsicherung am Flachdach

    Auf dem Flachdach geht man einfach über die Kante. Dagegen ein umlaufender Seitenschutz über der Attika oder ein Randsicherungssystem mit Gegengewichten, das die Dachhaut nicht durchdringt – Details beim Flachdachgerüst.

  • Fanglagen und Dachschutzwand

    Auf dem geneigten Dach endet der Fassaden-Seitenschutz unter der Traufe. Dafür eine Fanglage mit Dachschutzwand, die über die Dachkante hinausragt – wie wir sie auslegen, steht bei den Dachgerüsten.

  • Schutznetze, Planen und Bordbretter

    Absturzsicherung schützt die Leute oben – Netze, Planen und Bordbretter schützen alles darunter. Wo Passanten, Nachbargrundstück oder ein Schulweg neben der Baustelle liegen, planen wir das von Anfang an mit ein.

Warum Absturzsicherung von zum Glück Gerüstbau

Umlaufender Seitenschutz mit Bordbrett an einer Baustelle
  • Absturzsicherung, die einer Kontrolle standhält

    Fehlendes Bordbrett, zu grosser Wandabstand, Geländer nach dem Materialtransport offen, Fanglage zu tief: die immer gleichen Mängel. Wir bauen von Anfang an nach Vorschrift und dokumentieren die Übergabe – damit Sie bei einer Kontrolle nicht diskutieren müssen.

  • Kurzfristig da, wenn es eilt

    Absturzsicherung wird oft dann zum Thema, wenn sie gestern schon hätte stehen müssen. Für solche Fälle halten wir ein Reserve-Team bereit, das ausrückt und nachrüstet, damit die Baustelle weiterlaufen kann.

  • Gerechnet nach Bedarf

    Wir rechnen nach dem, was die Kante verlangt: Meter Geländer, Fläche Netz, Anzahl Fanglagen. Wie eine Offerte bei uns entsteht, lesen Sie unter Ablauf und Kosten.

Gut zu wissen

Die Fragen, die vor jeder Absturzsicherung kommen – kurz beantwortet.

Alle Fragen & Antworten

Ab wann ist eine Absturzsicherung Pflicht?

In der Schweiz gilt: Ab zwei Metern Absturzhöhe muss gesichert werden – bei Öffnungen im Boden und an Dachrändern schon früher. Das betrifft das grosse Gerüst an der Fassade und ebenso die Situationen, die im Alltag gerne übersehen werden: der offene Treppenlauf im Rohbau, die Deckenöffnung für den Liftschacht, der Balkon ohne Geländer, die Baugrubenkante, der Flachdachrand während der Wartung. Verantwortlich ist immer, wer die Arbeiten ausführen lässt – nicht die Person, die am Rand steht. Und die Reihenfolge ist verbindlich: zuerst kollektiv sichern, also Geländer und Gerüst, die alle schützen, ohne dass jemand etwas anschnallen muss. Erst wenn das nicht möglich ist, kommt die persönliche Schutzausrüstung dazu.

Kollektive oder persönliche Absturzsicherung – was gilt?

Die Frage stellt sich auf fast jeder Baustelle, und die Antwort ist eindeutig geregelt. Kollektive Sicherung – Gerüst, Seitenschutz, Geländer, Netz – schützt jeden, der sich dem Rand nähert, ohne dass er selbst etwas tun muss. Sie hat immer Vorrang. Persönliche Schutzausrüstung – Gurt, Seil, Anschlagpunkt – wirkt nur, wenn sie richtig angelegt und eingehängt ist, und sie greift erst, wenn jemand bereits fällt. Sie ist die Lösung für kurze Arbeiten dort, wo sich kein Geländer stellen lässt, oder als Ergänzung auf grossen Dachflächen. Wer beides verwechselt, spart am falschen Ort: Ein Gurt, der im Auto liegt, hat noch nie jemanden aufgefangen. Die Grundlagen dazu erklärt die Übersicht zur Absturzsicherung anschaulich; verbindlich sind für Ihre Baustelle die Bauarbeitenverordnung und die Regeln der SUVA.

Woraus besteht ein normgerechter Seitenschutz?

Aus drei Teilen: Geländerholm, Zwischenholm und Bordbrett. Er muss lückenlos umlaufen – genau dort, wo die Kolonne für den Materialtransport ein Feld öffnet und es nachher niemand wieder schliesst, passiert der Unfall. Öffnungen für den Transport sind zulässig, müssen danach aber wieder geschlossen werden. Wir bauen den Seitenschutz durchgehend und zeigen bei der Übergabe, wo er geöffnet werden darf und wie er wieder zugeht.

Braucht es auf dem Flachdach eine Absturzsicherung?

Ja, sobald in Randnähe gearbeitet wird. Auf dem Flachdach gibt es keine geneigte Fläche, von der man rutscht – man geht einfach über die Kante. Deshalb braucht es entweder einen umlaufenden Seitenschutz, der die Attika überragt, oder ein Randsicherungssystem mit Gegengewichten, das direkt auf dem Dach steht und die Dachhaut nicht durchdringt. Welche Variante bei Ihrer Attikahöhe passt, klären wir vorab – die Details stehen auf der Seite zum Flachdachgerüst.

Sichert ihr auch offene Deckenkanten und Treppenläufe im Rohbau?

Ja. Im Rohbau entstehen wochenlang Absturzkanten, für die niemand ein Gerüst stellen will: Deckenränder, Treppenläufe, Liftschächte, Fensteröffnungen bis zum Boden, Balkone ohne montiertes Geländer. Dafür setzen wir temporäre Schutzgeländer, die sich in die Betondecke einspannen oder klemmen – schnell montiert, stabil, und ohne dass die Decke Schaden nimmt. Sie bleiben stehen, bis das definitive Geländer kommt.

Könnt ihr kurzfristig eine Absturzsicherung nachrüsten?

Ja. Absturzsicherung wird oft dann zum Thema, wenn sie gestern schon hätte stehen müssen: Die Kontrolle kommt, ein Bauleiter stoppt die Arbeiten, ein Geländer fehlt. Für solche Fälle steht unser Reserve-Team bereit, rückt kurzfristig aus und rüstet nach, damit die Baustelle weiterlaufen kann. Sagen Sie bei der Anfrage einfach dazu, dass es dringend ist.

Die häufigsten Mängel – und wie wir sie vermeiden

Wenn eine Baustelle wegen der Absturzsicherung gestoppt wird, liegt es fast nie an etwas Exotischem. Es sind immer wieder dieselben fünf Punkte:

  • Bordbrett fehlt – Werkzeug und Material können vom Belag fallen. Kostet zwei Minuten Montage, verhindert einen Kopftreffer.
  • Geländer nach dem Materialtransport offen geblieben – der Klassiker. Wir zeigen bei der Übergabe, wie Öffnungen wieder geschlossen werden.
  • Zu grosser Wandabstand – zwischen Gerüst und Fassade entsteht eine Sturzlücke. Wir bauen so nah, wie die Arbeit es erlaubt, und schliessen den Rest.
  • Zu wenig Verankerung – das Gerüst steht, bis Wind und Last darauf kommen. Wir verankern in kurzen Abständen, auch wenn es länger dauert.
  • Fanglage zu tief – aus dem Auffangen wird ein Aufprall. Die Höhe richtet sich nach Dachneigung und Traufe.

Bei anspruchsvollen Objekten planen wir die Sicherung vorab in 3D, damit Verankerungen und Konsolen von Anfang an sitzen. Bei einem Standard-Einfamilienhaus braucht es das nicht.

Für wen wir Absturzsicherung bauen

Dachdecker, Spengler und Solarmonteure, die morgen aufs Dach müssen. Bauleiter und Generalunternehmer, die einen Rohbau mit offenen Deckenkanten absichern müssen, bevor die nächste Kolonne anrückt. Facility Manager, die eine Flachdach-Wartung durchführen lassen. Hausbesitzer, die eine Sanierung planen und wissen wollen, was gesetzlich verlangt ist. Für alle gilt derselbe Weg: Sie beschreiben die Absturzkante, wir sagen, was es braucht – und bauen es. Arbeiten Sie ohnehin an der Gebäudehülle, ist die Sicherung meist Teil der Einrüstung; die Grundlagen dazu stehen bei den Fassadengerüsten und beim Dachdecker- und Spenglergerüst.

Das Wichtigste in Kürze

  • Schutzpflicht ab 2 m

    ab dieser Absturzhöhe braucht es eine Sicherung – an Dachrändern und Bodenöffnungen schon früher.

  • Erst kollektiv, dann individuell

    Gerüst und Geländer schützen alle; die persönliche Schutzausrüstung ergänzt nur, wo kein Geländer möglich ist.

  • Auch auf dem Flachdach

    umlaufender Seitenschutz über der Attika oder Randsicherung mit Gegengewichten, ohne die Dachhaut zu durchdringen.

  • Reserve-Team für Eilfälle

    kurzfristige Nachrüstung, wenn eine Kontrolle ansteht oder Arbeiten gestoppt wurden.

Absturzsicherung in Solothurn, Biel und Olten

Unser Lager steht in Biberist bei Solothurn – kurze Wege zählen gerade dann, wenn eine Sicherung kurzfristig nachgerüstet werden muss. Wir arbeiten im ganzen Kanton Solothurn und in den Nachbarregionen, mit Schwerpunkten in Solothurn und Olten. Für beide Städte gibt es eigene Seiten: Gerüste in der Solothurner Altstadt und Gerüstbau in Olten. Das komplette Gebiet zeigt unser Einsatzgebiet.

15 km30 km45 km60 kmN
  • Solothurn
  • Biberist
  • Zuchwil
  • Grenchen
  • Biel/Bienne
  • Oensingen
  • Langenthal
  • Kirchberg
  • Burgdorf
  • Huttwil
  • Olten
  • Aarau
  • Basel
  • Luzern

Luftlinie ab Solothurn, Ringe alle 15 km

Absturzsicherung anfragen

Offerte für Ihre Absturzsicherung

Sagen Sie uns kurz, wo die Absturzsicherung gebraucht wird: Objekt-Adresse, Gebäudetyp, Steildach oder Flachdach – und wofür: Dachsanierung, PV-Montage, Rohbau oder Wartung. Danach offerieren wir, ohne lange Rückfragen. Wird es dringend, sagen Sie es dazu – dann übernimmt unser Reserve-Team.

„Sagen Sie mir, was ansteht – den Rest mache ich.“
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